Tarifvertrag öffentlicher dienst bw auszubildende

Jeder Arbeitgeber, der einen Arbeitnehmer auf Teilzeitbasis einstellen möchte, muss vor oder am ersten Arbeitstag einen Arbeitsvertrag abschließen. Der Vertrag muss bestimmte Form- und Inhaltspflichten einhalten. Ein solcher Vertrag kann entweder ein unbefristeter Vertrag oder ein befristeter Vertrag sein. Darüber hinaus unterliegt sie besonderen Rechtsvorschriften. Teilzeitbeschäftigte müssen die gleichen Rechte haben, die Vollzeitbeschäftigten nach geltendem Recht oder Tarifvertrag gewährt werden. Im März wurden in der Privatwirtschaft Arbeitszeitkonten eingeführt, die es den Arbeitnehmern ermöglichen, Arbeitszeiten für persönliche Projekte zu sparen. Der Rechtsrahmen sieht vor, dass Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag von mindestens zwei Jahren gehabt haben müssen, um anspruchsberechtigt sein zu können. Konten sind auf 1.800 Stunden begrenzt und zusätzliche Feiertage, späte Oder bis zu fünf reguläre Feiertage können verwendet werden, um sie zu liefern. Die Sozialpartner waren stark in den Verhandlungsprozess im privaten Sektor eingebunden. Der OGBL und der LCGB bestanden darauf, Tarifverträge zur Gestaltung der Arbeitszeitkonten zu nutzen, während die Union der luxemburgischen Unternehmen (UEL) die zusätzlichen Kosten und Managementverantwortlichkeiten als Belastung für Unternehmen ansah, die sich für die Durchführung der Konten entscheiden. Es gibt viel mehr Vereinbarungen auf Unternehmensebene, die sich mit Löhnen befassen als Vereinbarungen auf Branchenebene. Im Jahr 2016 registrierte die Arbeitsaufsichtsbehörde 81 Betriebsvereinbarungen (davon 34 nur in der Branche) im Vergleich zu 12 Branchenvereinbarungen (ITM, Geschäftsbericht, 2016).

*Die Lohnsätze werden sich innerhalb von einhundertachtzig (180) nach der Unterzeichnung des Tarifvertrags für das Finanzmanagement (FI) ändern. Gemäß Anhang “E” des FI-Kollektivvertrags werden die Sätze vor der Gehaltsänderung als Pauschalzahlungen gezahlt: Luxemburgs Gewerkschaftistismus ist von strukturellem Pluralismus geprägt. Zwei Spitzengewerkschaften (LCGB, OGB-L) sind als national repräsentative Gewerkschaften anerkannt und vor allem im privaten Sektor tätig. Ein weiterer Spitzenverband ist im öffentlichen Sektor (CGFP) tätig. Wichtige Gewerkschaften gibt es auch auf sektoraler Ebene, wie Aleba für den Banken- und Versicherungssektor, der auf sektoraler Ebene als repräsentativ anerkannt ist. Nach dem Arbeitsgesetzbuch beträgt die Standardarbeitszeit für Arbeitnehmer acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche. Tarifverträge können nur günstigere Bestimmungen vorsehen. Die Kultur der Arbeitsbeziehungen beruht auf Vertrauen und Diskussion zwischen den Sozialpartnern.

In einem Bericht von CEPS-INSTEAD (Rey, 2010) wird das niedrige Niveau des Arbeitskampfes in Luxemburg betont. Alle vier von CEPS-INSTEAD zitierten Studien zeigen, dass es an kollektiven Aktionen und Streiks fehlt. Die Studie erklärt, dass dieser “soziale Frieden” das Ergebnis verschiedener Streitbeilegungsmöglichkeiten ist, wie z. B. der Schlichtung unter dem Dach des Nationalen Schlichtungsbüros (Office National de Conciliation, ONC) (siehe oben). Außerhalb des Streikverfahrens gibt es zwei weitere Schlichtungsverfahren, eines für Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Anwendung des Tarifvertrags, das zweite bei Streitigkeiten über die Arbeitsbedingungen. Während des Prozesses muss die Partei jede Aktion wie Aussperrungen oder Streiks vermeiden, die das Vermittlungsverfahren gefährden könnten. Am Ende kann der Ausschuss einen Beschluss vorschlagen, der dem Abschluss eines Tarifvertrags gleichkommt, wenn er angenommen wird, oder einen Vermittlungsvorschlag. Schlägt die Vermittlung fehl, wird der Ausschuss die Nicht-Schlichtung beobachten.

Innerhalb von UEL ist die Hauptorganisation die Luxembourg Business Federation (Fédération des industriels luxembourgeois, FEDIL), die Unternehmen im Baugewerbe, im verarbeitenden Gewerbe und in der Unternehmensdienstleistungen vertritt.